und plötzlich wollten die Ukrainer die Pachtbeiträge nicht mehr und verbaten Russland den Anspruch die Krim zu nutzen

Manche Russen verfluchen noch heute Nikita Chruschtschow, weil dieser 1954 aus einer Geberlaune heraus die gesamte Halbinsel Krim der Ukraine zugeschlagen hatte. Damals wurde die großzügige Geste allseits akzeptiert. Schließlich zählte die Ukraine zu den treuen Sowjetrepubliken, und Grenzen spielten ohnehin kaum eine Rolle. Aber heute?! Ohne das Geschenk des Kreml-Chefs gäbe es vermutlich noch eine intakte einheitliche Schwarzmeerflotte – und zwar unter russischer Flagge. Und Sewastopolj, der Heimathafen der Flotte am Südwest-Ufer der Krim, wäre womöglich ein russisches Gibraltar an einer wichtigen strategische Nahtstelle.

Doch die Schwarzmeerflotte von einst existiert nicht mehr. Geblieben sind russische Marineeinheiten, die diesen Namen zwar tragen, aber nur noch ein Schatten der ursprünglichen Armada sind. Und daneben gibt es ukrainische Schiffsverbände unter der Bezeichnung „Seestreitkräfte der Ukraine“, die über ein eigenes Oberkommando in Sewastopol verfügen.

Der Hafen von Sewastopolj kündet längst nicht mehr von der ruhmreichen Vergangenheit der Schwarzmeerflotte, die vor 250 Jahren gegründet worden war und zwei Weltkriege überstanden hat. Die Hafenanlagen verbreiten in diesen Wintertagen eher ein trostloses Bild. Eine Fähre aus Istanbul legt gerade an und sorgt immerhin für eine Geräuschkulisse im Hafen, in dem sich sonst wenig bewegt. Die meisten russischen Kriegsschiffe verschwinden fast völlig in Nebel und Dunst.

Die ukrainischen Marinefahrzeuge muss man ohnehin lange suchen, denn sie begnügen sich in den weiter entfernt liegenden Buchten mit den weniger attraktiven Anlegeplätzen.

Vor fünf Jahren wurde die Schwarzmeerflotte zwischen Russland und der Ukraine aufgeteilt. Vorausgegangen war ein jahrelanger, erbitterter Streit, der sofort nach der Unabhängigkeit der Ukraine 1991 begann und den Zerfall der Schwarzmeerflotte einleitete. Unter dem Deckmantel einer staatlichen Abwrack-Aktion wurden über dunkle Kanäle Schiffe, Hubschrauber und Munition verscherbelt. Selbst Betriebe, die zum Versorgungssystem der Schwarzmeerflotte gehörten – zum Beispiel eine Bäckerei, eine Wäscherei, sogar ein Flugplatz – wechselten den Besitzer, wurden „privatisiert“.

Mit den Teilungsverträgen von 1997 gab Russland im Ergebnis seine territorialen Ansprüche auf Sewastopolj und die Krim auf; ein Drittel der Halbinsel war von der früheren Sowjetunion militärisch genutzt worden. Immerhin: Für 20 Jahre sicherte sich Moskau militärische Nutzungsrechte gegen eine jährliche Pachtgebühr von 100 Millionen Dollar, die mit ukrainischen Schulden für russische Erdgaslieferungen verrechnet werden. Die Ukraine zahlte ihrerseits auch einen hohen Preis für die Rückgewinnung der Souveränität über Sewastopolj und die Halbinsel Krim: Denn das Land übernahm überwiegend schrottreife Kriegsschiffe und erbte gewaltige Umweltlasten.

„Russland hat seine Präsenz hier (in Sewastopolj) selbst veranlasst. Die Beziehungen zwischen der russischen und der ukrainischen Flotte gestalten sich heute auf der Grundlage des Vertrages über Freundschaft und Zusammenarbeit. Drei Einzelverträge regeln die Aufteilung der Schwarzmeerflotte. Wir versuchen, das Verhältnis zu den Russen partnerschaftlich zu gestalten. Es gibt Aufgaben, die wir zusammen lösen. Vor kurzem haben wir das Manöver 2001 gemeinsam durchgeführt. In Verteidigungsfragen sollten unsere beiden Länder zusammenarbeiten. Wir sind Nachbarn zu Wasser und zu Lande. Unser Verhältnis ist partnerschaftlich, nicht brüderlich. Hätten wir brüderliche Beziehungen, würde dies bedeuten: Alles gehört Russland, nichts der Ukraine. Bislang gelingt uns diese Partnerschaft ganz gut.“

Kapitänleutnant Miroslaw Mamtschak dient in der ukrainischen Marine seit deren Gründung vor einem Jahrzehnt. Mamtschak war einer der ersten Offiziere, die damals freiwillig für die Ukraine votierten. Deswegen wurde er von seinen Kameraden heftig kritisiert und als Nationalist gescholten. Heute ist er in leitender Funktion für den in Sewastopol stationierten Militärsender „Brise“ tätig. Nach Ansicht von Mamtschak sollte sich die Ukraine auf die Nato zu bewegen und ihre eigenen Interessen notfalls ohne Rücksicht auf Russland durchsetzen.

„Wir machen unsere eigene Politik – eine Politik, die sich in mehrere Richtungen orientiert, wie unser Präsident Leonid Kutschma öfters gesagt hat. Das heißt, wir bewegen uns in verschiedene Richtungen – allerdings mehr in Richtung Europa als in Richtung Magadan (am Ochotskischen Meer), wo wir schon einmal waren.

Ich weiß, dass russische Matrosen und Offiziere gerne an allen Manövern der Nato teilgenommen hätten, die hier stattgefunden haben. Das gilt vor allem für Sea-Breeze, das Manöver der „Nato-Partnerschaft für den Frieden“. Oder Kosakensteppe: Das war ein Manöver der Ukraine mit britischer Beteiligung. Auch die russischen Marinesoldaten wären gern dabei gewesen. Doch bei denen ist diese Frage politisch nicht gelöst. Heute ist klar – und Russland sieht das inzwischen auch selbst so, dass es viel verliert, wenn es abseits bleibt: Prestige sowie politische und wirtschaftliche Vorteile. Wir sind auf dem Weg zum gemeinsamen Haus Europa. Und das kann es ohne die Ukraine nicht geben.“

Die Ukraine Mitglied der Nato und Sewastopol ein Stützpunkt des westlichen Verteidigungsbündnisses – gegenwärtig sind solche Vorstellungen noch nicht realistisch; dass sie aber offen diskutiert werden, das weist auf Veränderungen hin. Offensichtlich haben die Terroranschläge vom 11. September gegen die USA das politische und strategische Denken auch in der Schwarzmeerregion verändert.

Globale Verschiebungen sind es nicht allein, die ukrainische Militärs bewegen, mehr in Richtung Westen zu denken. Vor allem vor Ort auf der Krim gewinnt der Ablösungsprozess von Russland an Tempo. Diese Entwicklung steht vordergründig im Gegensatz zu bisher vorherrschenden Tendenzen: Die Krim – einst, im 18. Jahrhundert, von der Zarin Katharina II. annektiert – strebt seit der Unabhängigkeit 1991 mal mehr, mal weniger lautstark nach Autonomie. Und zwar – ähnlich wie die Ost-Ukraine – in enger Anlehnung an Russland. Schließlich sind zwei Drittel der Bevölkerung auf der Krim russischer Abstammung.

Tatsächlich haben jedoch Umstände und Ergebnis der Teilung der Schwarzmeerflotte auch eine andere Entwicklung befördert. Die russische Marine diktierte von Beginn an die Aufteilung der Flotte und sicherte sich den Löwenanteil, während die Ukraine in jeder Beziehung benachteiligt wurde.

Ukrainische Offiziere berichten, ihre russischen Kameraden hätten nicht nur die besseren Schiffe bekommen, sondern darüber hinaus alles mitgenommen, was mitzunehmen war: Steckdosen, Armaturen, Einrichtungsgegenstände. Das bittere Gefühl, benachteiligt, diskriminiert und letztlich betrogen worden zu sein, sitzt tief.

„Den Zustand des Offiziersclubs der ukrainischen Marine zu beschreiben, in dem wir uns gerade befinden, ist eigentlich unmöglich. Das Gebäude ist baufällig. Vielleicht wäre besser, es abzureißen, statt es zu renovieren. Für unsere Seestreitkräfte steckt hier das Problem: Das Beste haben die russischen Streitkräfte bekommen. Für uns blieben nur noch die Reste übrig. Uns geht es nicht darum, über diese Menschen zu richten. Hauptsache, dass wir hier sind. Aber die Situation ist beschämend für all diejenigen, die hier arbeiten, und für die Seeleute, die sich hier doch ein interessantes Kultur-Programm ansehen wollen.“

Alina Dag ist Oberleutnant zur See und zugleich Presseoffizier. Die zierliche Frau in der blauen Uniform kommt regelmäßig in den Offiziersclub, um über diverse Veranstaltungen zu berichten. Den Zustand des Gebäudes, in dem es an mehreren Stellen durchregnet, der Fußboden sich auflöst und nicht geheizt wird, empfindet sie immer wieder als eine Zumutung.

Die Schwarzmeerflotte auseinander zu dividieren, beide Teile dann aber weiter nebeneinander existieren zu lassen – das konnte nicht gut gehen. Spannungen blieben nicht aus. Aber: Auch wenn die russischen Offiziere vielleicht über den besseren Offiziersclub verfügen, das nötige Geld für Diesel-Treibstoff fehlt beispielsweise auch ihnen.

Der Zustand der russischen Schiffe unterscheidet sich kaum von dem der ukrainischen Boote. Der braune Rost wird zum Einheitskleid der geteilten Flotte. Die Marineführung der Ukraine hat längst einen Teil der überlassenen Schiffe ausgemustert und verschrottet. Andere Fahrzeuge wurden eingemottet, um sie vielleicht später wieder einmal in Betrieb zu nehmen. Insgesamt jedenfalls nutzt die ukrainische Marine heute nur noch einen Bruchteil der ursprünglich über 400 Schiffe, die neben Jagdbombern, Aufklärungsflugzeugen und Helikoptern zur sowjetischen Schwarzmeerflotte gehört hatten.

„Wir befinden uns jetzt in Balaklawa. Hier ist das einzige U-Boot der Ukraine stationiert. Zur Zeit wird es überholt. Der Schiffsrumpf muss von Muscheln und anderen Gewächsen gereinigt werden. Außerdem fehlen dem U-Boot die Batterien. Die Behörden versuchen zur Zeit, das Geld für neue Akkumulatoren aufzutreiben.“

Balaklawa, wenige Kilometer südlich von Sewastopolj gelegen, ist schon seit Jahrhunderten eine Anlaufstelle für Kriegsschiffe verschiedener Nationen. Zwischen sanften Bergrücken erstreckt sich eine Bucht, die als natürlicher Hafen genutzt wird. Bereits im 14. und 15. Jahrhundert errichteten Genueser in Balaklawa eine Festung. Davon sind noch Überreste geblieben, die sich über einen Berghang verteilen.

Das U-Boot im Trockendock von Balaklawa wirkt wie ein gestrandetes Schiff, das mit Hilfe eines Gerüstes gerade noch aufrecht gehalten wird: Trauriges Symbol einer maritimen Streitmacht, die einst der ganze Stolz russischer Zaren aber auch sowjetischer Despoten gewesen war. Sein Kommandant, U-Boot-Offizier Aljeg Chantoljewitsch, fühlt sich sichtlich unwohl in seiner Haut, als er berichten soll, wann das über 30 Jahre alte U-Boot wieder einsatzfähig sein wird.

„Das U-Boot bleibt noch ungefähr ein Jahr hier. Die Reparaturen werden in verschiedenen Etappen durchgeführt. Im Moment liegt das Schiff im Trockendock. Der Rumpf, die ganze Mechanik, alles muss überholt werden. In einem Jahr ist es dann hoffentlich in einem guten Zustand und kann dann wieder auf See eingesetzt werden.“

Der U-Boot-Kommandant meint, die Ukraine werde in Zukunft weitere Untersee-Boote anschaffen. Das Land könne doch auf eine moderne Flotte nicht verzichten. Und die Bucht von Balaklawa sei für die Stationierung von U-Booten besonders gut geeignet.

In Balaklawa wie auch in Sewastopolj ist das Militär längst nicht mehr der einzige Wirtschaftsfaktor. Die Bevölkerung erhofft sich inzwischen auch vom Tourismus und vom Kurbetrieb ökonomische Impulse.

Vor allem Sewastopol, das zu sowjetischen Zeiten Jahrzehnte lang eine so genannte „geschlossene Stadt“ war, die man nur mit schwer erhältlichen Sondergenehmigungen betreten konnte, möchte wieder als Kur-Zentrum und Sanatoriums-Standort anerkannt werden.

Doch zum Erbe der Schwarzmeerflotte gehören auch Umwelt-Altlasten, die eine touristische Nutzung der schönen Strände und Buchten um Sewastopol einschränken und an manchen Stellen sogar unmöglich machen. Noch nicht einmal die Folgen aus den Kämpfen während des Zweiten Weltkriegs sind beseitigt. Einige Küstengewässer in der Umgebung von Sewastopol sind gesperrt, weil auf dem Meeresboden dort Minen liegen.

Für Kapitänleutnant Mamtschak steht fest, wer für die Beseitigung der Abfälle zuständig ist.

„Das Metall und was sonst dort auf dem Meeresboden lagert, ist das Erbe der Schwarzmeerflotte. Aber Russland will das Problem der Reinigung der Schiffsliegeplätze zur Zeit nicht angehen. Was die ukrainische Flotte und das Thema Ökologie betrifft, so kann ich sagen, dass wir gerade dieser Frage große Bedeutung beimessen. Die vorhandenen und die noch im Bau befindlichen Schiffe werden im Gegensatz zur Sowjetzeit daraufhin überprüft, ob sie ökologischen Standards entsprechen. Dort, wo die ukrainische Flotte stationiert ist, gibt es keine Umweltprobleme.

Alle Menschen, die hier in Sewastopolj oder in Balaklawa ihre Ferien verbringen, haben festgestellt, dass seit der Teilung der Flotte das Wasser sauberer geworden ist. Das ist eine positive Folge der Teilung des früheren Monsters >Schwarzmeerflotte<. Dies zum einen. – Zweitens: Einige städtische Beamte, die für die Kurverwaltung und den Tourismus zuständig sind, möchten am liebsten, dass die Flotte ganz verschwindet, damit der Kurbetrieb sauber funktionieren kann. Aber wer wird dann diese Kurorte verteidigen? Also, in allen Ländern ist es doch so, dass Tourismus und Landesverteidigung friedlich nebeneinander bestehen.“

Bis zur friedlichen Koexistenz von Tourismus und Landesverteidigung ist es wohl noch ein weiter Weg, denn militärische Belange dominiert haben immer noch Vorrang. Allerdings muss sich das Militär heute die Frage gefallen lassen, gegen welchen potentiellen Angreifer sich die Verteidigung richten soll.

„Kurorte verteidigen sich nicht selbst, sondern das Land verteidigt sich. Wenn ich mich nicht irre, hat der deutsche Kanzler Bismarck einmal gesagt: In der ganzen Welt hat man Respekt nur vor dem Starken. Ähnlich wie in Deutschland, das seine wirtschaftliche und militärische Macht ausbauen möchte, ist es in der ganzen Welt – auch in der Ukraine.

Warum wird die Ukraine nicht in die Nato aufgenommen? Wenn unser Land militärisch und wirtschaftlich auf dem gleichen Stand wie andere Nato-Staaten wäre, würde sich diese Frage doch gar nicht stellen.

Die Geschichte der Ukraine hat mehrfach gelehrt: Wenn das Land über eine Armee und eine Flotte verfügte, war es unabhängig. Hatte die Ukraine ihre Streitkräfte aber verloren oder musste sie ihre Soldaten jemandem überlassen, wurde sie sofort zu einer Kolonie. Die 380jährige Erfahrung mit dem Kolonialismus beweisen, dass die Ukraine eine starke Armee und eine starke Flotte braucht – nicht in Millionenstärke, dafür aber kompakt, damit sie der Verteidigung und den Interessen des Staates dienen. So wie in ganz Europa.“

Das neue Selbstbewusstsein der ukrainischen Streitkräfte bekam Anfang Oktober vergangenen Jahres aber einen empfindlichen Dämpfer, als bei einem Manöver auf der Krim eine russische Verkehrsmaschine mit 78 Menschen an Bord versehentlich von einer ukrainischen Flugabwehrrakete getroffen und abgeschossen wurde.

Tagelang suchte die militärische und politische Führung der Ukraine die Ursache dieser Tragödie zunächst zu vertuschen, bis eine Untersuchungskommission dann aber doch klare Beweise auf den Tisch legte. Der Militär-Analytiker Leonid Poljakoff hat sich mit dem Unglück befasst und interessante Details herausgefunden.

„Die Rakete wurde von Apuk, das ist ein Übungsgelände an der Schwarzmeerküste, abgefeuert. Dieser Übungsplatz wird von einer Einheit der russischen Schwarzmeerflotte genutzt. Aber das ukrainische Militär hat das russische Gelände während des Manövers mitbenutzt.“

Eine ukrainische Flugabwehrrakete, die von einem russischen Gelände abgefeuert wird und eine russische Verkehrsmaschine in der Luft vernichtet – dieser ungeheuerliche Vorgang drang nur deshalb kaum in das internationale Bewusstsein, weil zur gleichen Zeit die USA mit ihren Bombardements gegen Afghanistan begonnen hatten.

Obwohl erste Untersuchungsberichte vorliegen, bleibt die Frage weiter offen, ob beim Manöver auf der Krim womöglich die Abstimmung zwischen der russischen Schwarzmeerflotte und den ukrainischen Streitkräften nicht funktioniert hat. Leonid Poljakoff, der in Kiew für das Militärprogramm des „Ukrainischen Zentrums für Wirtschaftliche und Politische Studien“ zuständig ist, sieht durchaus eine russische Mitverantwortung:

Russland wie auch die Ukraine sind offensichtlich bemüht, eine direkte Konfrontation wegen des Abschusses der Verkehrsmaschine zu vermeiden. Das Thema Schwarzmeerflotte ist auch fünf Jahre nach der Teilung noch viel zu sensibel für einen offenen Konflikt. Über die wahren Zustände an Bord der Schiffe oder in den Kasernen könnte im Laufe einer Auseinandersetzung zu viel Unangenehmes bekannt werden. Zum Beispiel sind Alkoholmissbrauch, Nachlässigkeiten im Dienst und allgemeiner Schlendrian inzwischen schon beinahe traditionelle Begleitumstände des Niedergangs, den die Schwarzmeerflotte seit über einem Jahrzehnt durchleidet.

Diese Entwicklung sollte allerdings nicht zu der Annahme verleiten, Russland könnte das Interesse an der Schwarzmeerregion verloren haben. Davon kann keine Rede sein. – Die Krim hat bereits russische Zaren fasziniert. Russlands Präsident Wladimir Putin, der wie seine Vorgänger im Kreml dezidiert in Großmachtkategorien denkt, wird die strategisch überaus wertvolle Halbinsel gewiss im Auge behalten.

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